Call for Abstracts für Symposium Frühjahr 2020 in Berlin

Bauhaus und Freiraum? Gartenkunst, Landschaftsarchitektur, Gartenkultur

Welche Bedeutung hat das Bauhaus für den Freiraum? Hierüber wird ein Symposium im Frühjahr 2020 diskutieren. Bis 20. Mai dieses Jahres können zu dem Thema Abstracts abgegeben werden. Foto: Thomas Marciejewski, pixelio.de

Das Jahr 2019 wird als Bauhaus-Jahr in Erinnerung bleiben. Das 100-jährige Jubiläum macht die Bandbreite der Forschungsaktivitäten zum Bauhaus anschaulich: Diese fokussieren in erster Linie auf Städtebau, Hochbau- und Innenarchitektur, Produktgestaltung, Grafikdesign, Typografie und Theater. Das ist der Anlass für ein Symposium, das im Frühjahr 2020 in Berlin stattfinden wird und das sich den Themenfeldern Gartenkunst, Landschaftsarchitektur und Gartenkultur widmen soll.

Für das Symposium werden Beiträge mit unterschiedlichen Herangehensweisen gesucht. So kann die Problemstellung anhand konkreter Werk- oder Projektanalysen bearbeitet werden. Man kann aber auch bei übergeordneten Konzepten ansetzen, beispielsweise mit einer Beleuchtung des entwurflichen Selbstverständnisses von Persönlichkeiten, die sich auf die Bauhaus-Ideen beziehen. Willkommen sind zudem Forschungsarbeiten, die sich grundsätzlich mit Begriffen wie Natur oder Moderne im Verhältnis von Bauhaus und Freiraum auseinandersetzen. Das Symposium soll einen Beitrag dazu leisten, relevante Projekte, Konzepte und Begriffe zu dem Thema zu identifizieren. Ferner soll durch das Symposium sondiert werden, mit welchen Methoden das Thema erforscht werden kann. Bei allen diesen Ansätzen wird erwartet, dass der Begriff des Bauhauses kritisch diskutiert wird. Meint man etwa die Institution in Weimar, Dessau oder Berlin, ein Netzwerk aus Akteuren, eine internationale Bewegung, ein ästhetisches Programm, oder wird Bauhaus noch ganz anders gedeutet?

Ausdrücklich möchten die Veranstalter Forschende zur Teilnahme motivieren, die eher Probleme und Ansätze diskutieren als Antworten formulieren. Es können Beiträge in deutscher oder englischer Sprache aus allen Disziplinen eingereicht werden. Eine Publikation der Beiträge wird angestrebt. Der Umfang der Abstracts liegt bei 500 bis 700 Wörtern, Abgabetermin ist der 20. Mai 2019.

Kontakt und weitere Informationen über
Sebastian Feldhusen, sebastian.feldhusen@tu-berlin.de,
Lars Hopstock: hopstock@b-tu.de

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 05/2019 .

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