Wilfried Wiedemann/Joachim Wolschke-Bulmahn (Hg.)

Landschaft und Gedächtnis. Bergen-Belsen, Esterwegen, Falstad, Majdanek

Kann die Landschaftsarchitektur das Gedächtnis einer Landschaft, die das Entsetzen birgt, entschlüsseln? Oder trifft nicht in abgewandelter Form das Verdikt von Theodor W. Adorno auch auf die Landschaftsarchitektur zu: Nach Auschwitz in Auschwitz Landschaft zu gestalten, ist barbarisch. Aber die Landschaft, sich selbst überlassen, deckt Erinnerung zu. Formlosigkeit und Überformung, beide sind amnestisch statt anamnestisch. Primo Levi, selbst Häftling in Auschwitz, antwortete auf eine Frage, die ihm und den anderen Überlebenden nicht gestellt...
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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 03/2012 .

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