Fräsen

Wenn der Schnee sehr hoch liegt

Der Citymaster 1600 mit Schneefräse – ideal für hohen Schnee am Wegesrand. Foto: Hako

Der letzte Winter war mau. Trotzdem müssen Kommunen und Dienstleister gewappnet sein, denn Winterdienst ist bei allgemeiner Glätte und Schneefall Pflicht. Zeichnet sich eine schneereichere oder auch kältere Wetterlage ab, dann lassen sich Hako-Geräteträger einfach und schnell umrüsten. Anstelle der Kehrmaschine wird im vorderen Anbauraum oder am Frontlift ein Schneeschild angebracht und hinter der Kabine ein passender Streuaufbau aufgesattelt. Gerade bei Minusgraden mit Bodenfrost oder bei Wechselfrostlage steigt das Risiko, dass sich der Schnee auf stark frequentierten Straßen und Wegen verdichtet und vereist. Eine Kehrmaschine würde diese Fläche eher glatt polieren als räumen. Dann ist der Einsatz eines Schneepflugs in Kombination mit abstumpfenden Mitteln sinnvoll. Die Citymaster- und Multicar-Modelle verfügen über eine hohe Leistung und - durch den Allradantrieb - eine hohe Traktion, sodass sie den Elementen sicher trotzen. Auch größere Schneehöhen sind mit diesen Fahrzeugen effizient zu bewältigen. Da der Schnee meist nicht bis auf die Fahrbahnoberfläche entfernt wird, empfiehlt sich der parallele Einsatz von abstumpfenden oder auftauenden Streumitteln.

Je nach Fahrzeugmodell bieten die Streuer und Solesprühgeräte Fassungsvermögen von bis zu 1,8 Kubikmeter. Die fahrzeugeigene Arbeitshydraulik treibt Streu- oder Solesprühgeräte an, die das Streugut gleichmäßig ausbringen. Die Basisausführung bietet automatischen Streustopp beim Anhalten. Mit individuell auf die Streuer abgestimmten Steuereinheiten lassen sich alle Streufunktionen komfortabel bedienen und auf Wunsch auch protokollieren - auch mit Standortdaten über GPS. Für Citymaster und Multicar bietet der Markt angepasste Streusysteme, wie zum Beispiel Walzen-, Teller- oder Kombinationsstreuer.

Walzenstreuer eignen sich ideal für Geh- oder Radwege, da das Streugut sich exakt in der Ausbringungsbreite begrenzen lässt. Das ideale Fahrzeug für diese Einsatzfälle ist aufgrund seiner extremen Kompaktheit und seines zulässigen Gesamtgewichts zum Beispiel ein Citymaster 600 oder 1250.

In Deutschland kommt dies meist nur noch in Bergregionen vor: der Schnee türmt sich meterhoch am Wegesrand. Da helfen in der Regel nur noch Schneefräsen. Selbst der "Kleinste der Kompakten" von Hako, der Citymaster 600, verfügt bereits über ausreichend hydraulische Leistung, um diesen Schneemassen erfolgreich zu begegnen. Für die "Großen" M29 und M31 stehen entsprechend ausgelegt Profi-Schneefräsen namhafter Hersteller zur Verfügung. Die zweistufigen Schneefräsen werden dazu einfach am vorderen Anbauraum der Geräteträger angedockt und an die fahrzeugeigene Arbeitshydraulik angeschlossen. Mit einem Fräswerk zerkleinern sie den Schnee, lockern ihn auf und werfen ihn dann gezielt über einen Auswurfschacht auf die Seite oder auf einen parallel fahrenden LKW.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Stadt+Grün 10/2016 .

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