Menschen aller Nationen spielen im Mühlheimer Sportpark Styrum

Wenn Sport und Park zusammenkommen

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Abb. 1: Der Sportpark bindet zusammen und schafft Synergien. Foto: DTP, Nikolai Brenner

In Mülheim-Styrum spielen Sport und Bewegung neuerdings eine große Rolle. Wo lange ein alter Fußballplatz lag, zieht heute der neue Sportpark Styrum Menschen aus nah und fern an. Dabei ist er nicht nur Resultat einer guten Zusammenarbeit, sondern auch eine innovative Antwort auf Fragen rund um die Zukunft von Sport in Städten.

In ruhrgebietstypischer Situation, zwischen Autobahn und Wohnquartier, lagen lange ein Fußballplatz und ein Park nebeneinander. Schulen, Kindergärten und Turnhallen waren auch nicht weit. Sie alle teilten sich räumliche Nähe, aber ein funktionaler Zusammenhang oder eine Synergie in der Nutzung existierte nicht. Als der alte, renovierungsbedürftige Ascheplatz schließlich aufgegeben und das Gelände mit Wohnungen bebaut werden sollte, formierte sich Widerstand und die Suche nach alternativen Lösungen begann.

Federführend in diesem Prozess war der Mülheimer SportService, der einen Beteiligungsprozess initiierte. An dem nahmen unter anderem Vertreter*innen der lokalen Schule und Kindertagesstätte, des lokalen Turnvereins, des Bildungsnetzwerks Styrum, der vor Ort ansässigen Feldmann-Stiftung teil. Nachdem ein erster, vorläufiger Projektentwurf stand, wurde die interessierte Öffentlichkeit in die Ideen eingeweiht. Dazu kam überraschend eine Spende der Unternehmensgruppe Tengelmann dazu, die anlässlich ihres 150-jährigen Firmenjubiläums ihrer Heimatstadt ein Geschenk machte. Dieses ermöglichte schließlich die Realisierung einer Besonderheit: den Bau einer Freilufthalle, die heute den Mittelpunkt des neuen Sportparks bildet. Zu den richtigen Ideen, Akteur*Innen und Rahmenbedingungen kam schließlich noch das Planungsbüro DTP aus Essen dazu, das die Konkretisierung und Realisierung des neuen Sportpark Styrum über zwei Bauabschnitte begleitete.

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Abb. 2: Wege laden auch zu Sprint und Spurt ein und erschließen den Parkraum. Foto: DTP, Nikolai Brenner
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Abb. 3: An der Freilufthalle ballen sich die Aktivitäten verschiedener Sportarten und Altersgruppen. Foto: DTP, Nikolai Brenner
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Abb. 4: Fussball, aber auch Events finden unter einem Dach statt. Foto: DTP, Nikolai Brenner

Sport und mehr

Der Sportpark Styrum ist heute nicht nur neuer, attraktiver Anziehungspunkt am Rande der Stadt, er ist auch eine vorbildliche Antwort auf vielerorts auftretende Fragen rund um alte Sportanlagen. Oft sind sie sanierungsbedürftig und die Rahmenbedingungen für Sport haben sich verändert: es gibt viele neue Trendsportarten, Vereine verlieren Mitglieder und viele Menschen gehen ihren sportlichen Aktivitäten am liebsten spontan und direkt vor ihrer Haustür nach. Auch die Instandhaltung von Turnhallen ist teuer und die Energiekosten zum Beleuchten und Beheizen sind enorm gestiegen. All diese und viele weitere Gründe, verlangen nach neuen Ideen für klassische Sportanlagen, sagt der Landschaftsarchitekt Friedhelm Terfrüchte vom BDLA: "Wir müssen über konventionelle Sportanlagen neu denken. Die alten Konzepte sind zu eindimensional. Es ist an der Zeit, größere und breitere Nutzungsspannen zu schaffen". Die ist heute bereits in Mülheim-Styrum zu sehen. Hier ist ein spannender, multidimensionaler Ort für Sport und Bewegung entstanden, der zugleich eine Bereicherung für das angrenzende Quartier ist.

Seit Frühsommer 2022 ist der Sportpark Styrum eröffnet. Seitdem lockt er als öffentlich zugänglicher Raum Menschen aus dem Quartier an, aber auch aus fernerer Umgebung. Unter dem Motto "spielen, bewegen, trainieren" ist der neue Park mit zahlreichen Angeboten für Sport, für Bewegung und Freizeitgestaltung ausgestattet. Sie alle prägen den Freiraum zwischen einer Grundschule und Kita, einer Turnhalle und dem Feldmann-Park "Früher lagen hier Räume und Einrichtungen nebeneinander ohne jegliche Verbindung. Das wollten wir ändern", erinnert sich der Landschaftsarchitekt Klaus Tenhofen vom Planungsbüro DTP aus Essen, das mit der Gestaltung des Sportparks beauftragt war. "Wo ursprünglich monofunktionale Nutzungen und Abgrenzungen dominierten, bindet der Sportpark heute verschiedene Bereiche zusammen und schafft neue Synergien", erklärt Tenhofen.

Freilufthalle als Mittelpunkt

Im Zentrum des neuen Sportparks liegt eine multifunktionale Freilufthalle. Ihre Seitenwände sind offen und lassen frische Luft über das Kunstrasenspielfeld im Inneren wehen. Nicht erst vor dem Hintergrund massiv gestiegener Energiekosten, auch schon zur Zeit der Planung, stellten der Verzicht auf eine Heizung und eine große Photovoltaik-Anlage auf dem Dach niedrige Betriebs- und Unterhaltungskosten in Aussicht. Als wettergeschützte Freilufthalle bietet sie Fußball, Volleyball, Badminton oder Tennis genauso Raum, wie sie Festen und Events mit vielen Besucher*innen zur Verfügung steht. Neben dem Spielfeld in der nach dem Spender benannten Tengelmann-Arena sorgt ein großer Dachüberstand für einen weiteren, vielseitig nutzbaren, regengeschützten Außenbereich. Hier finden Sportkurse genauso statt wie individuell Trainierende, die festinstallierten Outdoor-Fitness- und Calisthenics-Geräte nutzen können. Auch ein Fitness-Container und Schließfächer warten am Rand der Halle. Auf ihrer Längsseite lockt eine digitale Torwand Fußballbegeisterte zum Wettbewerb. An dieser wird nicht nur gekickt, sondern auch das kompetitive Miteinander mit digitaler Technik trainiert.

Mit ähnlicher Dichte und Vielfalt an Angeboten geht es in den angrenzenden Teilen des Sportparks weiter. Im südlichen Bereich der Freilufthalle liegen ein Feld für Streetball, eine wellenförmige Bahn für Rollerfahrer*innen oder Läufer*innen, eine Weitsprung-Anlage und der Start für eine 100- und 500-Meter Laufbahn nah beieinander. So unterschiedlich die direkt nebeneinanderliegenden Angebote sind, so dicht liegen sie beieinander und sind zum Teil funktional miteinander verzahnt. Einige Einbauten reichen zugleich bis in das angrenzende Quartier. So zieht zum Beispiel die 500-Meter-Laufstrecke ihre Bahn durch das Zentrum des Parks bis ins Quartier hinaus. Auch zwei anregende Spielplätze, ein Multisportfeld nahe der Schule gehören gleichermaßen zum Park wie zum Quartier und binden beide Bereiche zusammen.

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Abb. 5: Das digitale Torwartschießen findet besonders unter jungen Sporttreibenden großen Anklang. Foto: DTP, Nikolai Brenner
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Abb. 6: Auch Schul- und Vereinssport kommen in den Park und haben vor allen anderen Aktivitäten Vorrang. Foto: DTP, Nikolai Brenner
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Abb. 7: Eng beieinander und miteinander verzahnt: Laufen und Basketballspielen in unmittelbarer Nähe. Foto: DTP, Nikolai Brenner
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Abb. 8: Der Sand für Beachvolleyball fängt auch die Kletterer auf. Foto: DTP, Nikolai Brenner

Sport in der Landschaft

Östlich der großen Freilufthalle liegen so unterschiedliche Angebote wie eine Parkour-Anlage, ein Platz zum Kugelstoßen, Felder für Beachvolleyball und ein Boulderfelsen. Letztere sind räumlich und funktional direkt miteinander verzahnt. So dient der Sand der Beachvolleyball-Felder auch als Fallschutz für die Kletterer der Boulderwand und die Rückseite der Boulderwand wiederum ist ein Element der Parkour-Anlage. Dieses Nebeneinander bedarf immer mal wieder einiger Aushandlungen, die im Nebeneinander von regelmäßig Trainierenden und bewegungsliebenden Individuen genauso notwendig sind, wie Begegnungen in jedem öffentlich zugänglichen Freiraum. Trotzdem der Park große Anziehungskraft für alle Menschen aus nah und fern hat, wird Sport hier dennoch besonders großgeschrieben. So war die Parkour-Anlage bereits Austragungsort des Ruhrjam, der größten Parkourveranstaltung im Ruhrgebiet, was den Mülheimer SportService erfreut. "Uns war die sportliche Sicht und die hohe Sportlichkeit des Parks immer sehr wichtig", erläuterte Johannes Michels auf einer Werkstatt des BDLA. Zu den Rändern des Sportparks Styrum nimmt die Dichte von sportbezogenen Einbauten etwas ab. Doch keineswegs sind sie weniger aufregend; ganz im Gegenteil. Ein Ninja-Run liegt inmitten einer großzügigen Wiesenfläche und im Schatten der benachbarten Bäume warten Slacklines und Bahnen für Boule. Diesen Bereich bezeichnet DTP in seinem Konzept als "Sportlandschaft" und dementsprechend wird hier das Regenwasser gesammelt und blühen hier artenreiche Wiesen. Alles trägt zur parkähnlichen Atmosphäre in Mülheim-Styrum bei.

Damit fühlen sich auch diejenigen wohl, die dem sportlichen Treiben lieber Zuschauen. Für diese Menschen sind in die sportlich-funktionale Gestaltung der gesamten Anlage verschiedene Sitz- und Pausengelegenheiten eingebettet. Neben Picknicktischen und Sonnenschirmen laden auch liegende Doppel-T-Träger in strahlendem Gelb zum Sitzen, Lagern und anderen kreativen Aneignungsformen ein. Diese Angebote tragen dazu bei, dass der Sportpark auch ein attraktiver Aufenthaltsort für Familien ist. Wer an einem sonnigen Sonntag nach Styrum kommt, kann die Anziehungskraft des Ortes erleben. Dann brummt hier das Leben; von jung bis alt kommen Familien aus nah und fern und genießen die vielfältigen und abwechslungsreichen Erholungs- und Bewegungsmöglichkeiten.

Die Farbe Gelb durchzieht den gesamten Sportpark Styrum. Nicht nur die Picknick-Tische und Sitzgelegenheiten, auch die festinstallierten Pfosten und Rahmen aller Sportgeräte strahlen in dieser Farbe. Damit prägt sie die Identität des Parks und macht deutlich, was auch jenseits des Kernbereichs des Parks alles dazugehört. Gelb sind auch die Markierungen auf den Böden im Park; sei es als Leitlinie für die Laufbahn, als Abgrenzung für ein Spielfeld oder nur als einladende Geste an den Eingängen des Parks. Gelb lockt an und lädt ein. Zudem spiegelt sich der Farbton in den Sandflächen wider und wird mit den verschiedenen Grautönen von EPDM-, Asphalt und gepflasterten Oberflächen kontrastiert. Der gelbe, die Identität des neuen Sportparks prägende Farbton, taucht auch in den neuen Spielplätzen und im Multisportfeld wieder auf, die am Rande des Kernbereichs zwischen Kita und Turnhalle der lokalen Schule liegen. Auch diese Orte fordern die Bewegung von Kindergartenkindern und die Geschicklichkeit und Ausdauer Heranwachsender heraus.

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Abb. 9: Der Parkour ist nicht nur alltags-, sondern sogar wettkampftauglich. Foto: DTP, Nikolai Brenner
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Abb. 10: Früh übt es sich auf dem Ninja Run. Die Farbe gelb dominiert auch hier die Optik. Foto: DTP, Nikolai Brenner

Öffentlich zugänglich und doch betreut

Während der Kernbereich des Sportparks mit seinen empfindlichen Einbauten, die insbesondere für Menschen ab 14 Jahren konzipiert sind, von einem Zaun umgeben ist, sind die Spielplätze an der Kita und das Multisportfeld jederzeit uneingeschränkt zugänglich. Aber auch der Zaun um den Kernbereich des Parks steht nicht für Einschränkung. Seine Tore werden wochentags morgens um 7 Uhr geöffnet und erst um 21 Uhr wieder verschlossen. In den Stunden zwischen 8 und 15 Uhr haben allerdings Schüler*innen und ihr Schulsport Vorrang. An Sonntagen wird der Park erst um 11 Uhr aufgeschlossen, womit auch auf die angrenzenden Anwohner*innen Rücksicht genommen wird. Denn selbstverständlich generieren viele sportliche Aktivitäten Lärm. Der wurde bereits in der Planung des Parks, in der Anordnung der Angebote beachtet. Hier wurden lärmintensive Anlagen bewusst von der benachbarten Wohnbebauung weggerückt. Während Lärmbelastung ein Argument für einen eingeschränkten Zugang war, verlangt eine wichtige Wegeverbindung das Gegenteil. Sie quert den Park und soll möglichst wenig eingeschränkt werden.

Mittlerweile ist der Park zum Anziehungspunkt für verschiedene Altersgruppen geworden. Mal sind sie sportlicher und ambitionierter, mal geht es spielerischer oder gemeinschaftlicher zu. In jedem Fall hat der Sportpark einen Aufforderungscharakter, er will Menschen für Sport begeistern. Und das können sie sowohl auf eigene Initiative, selbstorganisiert und informell durch niedrigschwelligen Zugang zum Park. Sie können aber auch an einem der zahlreichen Angebote teilnehmen, die von Kursleiter*innen und Lehrer*innen im Park angeboten werden. Ein Kurs- und Veranstaltungssystem ist in Entwicklung, das Kurse, Workshops und Veranstaltungen in verschiedenen Sportarten anbietet. Mittlerweile hat sich auch die Betreuung und Begleitung der Anlage durch eine Betreuungsperson verstetigt. Deren Präsens vor Ort wird durch die Einnahmen aus der Tengelmann-Arena möglich. Natürlich geht es dabei nicht immer nur um sportliche, kompetitive Belange vor Ort. Die enge Verzahnung der Anlagen lässt auch immer mal wieder Konflikte zwischen verschiedenen Nutzer*innen auftreten, die die Betroffenen jeweils aushandeln müssen. Eine ungeahnte Herausforderung liegt in Styrum in der Präsenz von unbegleiteten Kindern, die mehr Aufsicht benötigen, als in der Planung antizipiert war, wird in der BDLA-Werkstatt berichtet.

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Abb. 11: Zur ökologischen Balance tragen auch artenreiche Wiesen bei. Foto: DTP, Nikolai Brenner
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Abb. 12: Altersgerecht, aber immer fordernd - die Spielbereiche des neuen Sportparks, auch hier mit Gelb als Leitfarbe. Foto: DTP, Nikolai Brenner

Zum Nachahmen

Der Sportpark Styrum ist mitnichten nur der Ersatz für einen maroden Fußballplatz, noch allein ein Ort für Sport. Getragen wird das innovative Konzept des Sportparks von den Vertreter*Innen der ortsansässigen Schulen und der Kita genauso wie von verschiedenen Akteur*innen aus der Stadtverwaltung. Sie alle haben zur Entstehung des Parks beigetragen und machen dessen Betrieb möglich. Gemeinsam haben sie es gewagt, einen innovativen Weg zu gehen, der vom guten Draht ins Rathaus und damit von ämterübergreifender Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung profitierte, erklärt Martina Ellerwald, die Leiterin des Mülheimer SportService.

Diese und weitere Allianzen braucht der Sport, merkt ein anderer Teilnehmer der BDLA-Werkstatt zum Thema an. "Viele Bewegungsformen geschehen informell, im öffentlichen Raum, der ohnehin vielerorts schon intensiv genutzt wird", berichtet ein Akteur aus kommunaler Perspektive. Das bedeutet, dass Bewegung und Sport oftmals dort stattfinden, wo keine finanziellen Mittel dafür bereitstehen und, spätestens seit der Pandemie, die ohnehin vielgenutzten Freiräume noch weiter strapaziert werden. Deshalb wird auf der BDLA-Veranstaltung auch der Ruf laut, die Rolle von Sport in der Stadt zu diskutieren und seine Bedeutung für eine ausgewogene Stadtentwicklung zu thematisieren. Dabei gilt es auch, nach neuen Organisationsformen für Betrieb und Pflege zu suchen und Innovationen zu wagen, wie in Mülheim-Styrum.

Die Entwicklung, die Gestaltung und der Betrieb des Sportparks Styrum ist vorbildlich. Denn der Park lädt nicht nur zu einer Bandbreite von Sportarten und Bewegungsformen ein, er trägt auch zur positiven Entwicklung eines gesamten Stadtteils bei. In Mülheim an der Ruhr wird deutlich, wie der Blick auf Freiflächen über tradierte Abgrenzungen hinweg und wie die Suche nach Synergien und Kooperationen zwischen verschiedenen Institutionen und Akteur*innen die Schaffung und den Betrieb eines multifunktionalen Grünraums ermöglichen. Und der ist bei weitem kein exklusiver Ort für eine Sportart, wie der alte Sportplatz es früher war. Der neue Sportpark leistet einen wichtigen Beitrag zu Integration, Bildung, Betreuung und Gesundheitsvorsorge einer großen Bevölkerungsgruppe.

Autorin

Stadtplanerin AKNW

Büro stadtforschen.de, Essen

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