DGGL: AG Historische Pflanzenverwendung

Klassische Moderne in der Gartenkunst zwischen 1900 und 1945

Ziel der Arbeitsgruppe Historische Pflanzenverwendung im Arbeitskreis Historische Gärten der DGGL ist der Austausch von planerischem Fachwissen der Gartendenkmalpflege mit den Erfahrungen der Praktiker in den Anlagen.
Kunst Veranstaltungen

Beim diesjährigen Treffen in Berlin vom 29. Juni bis 1. Juli wendete sich die Arbeitsgruppe der Pflanzplanung der Zeit zwischen 1900 und 1945 zu. 37 Teilnehmende aus Deutschland, den Niederlanden, Polen, Tschechien, Österreich und der Schweiz erlebten ein vielfältiges Programm. Organisiert wurde es von Bettina Bergande, Klaus Lingenauber und Dr. Reinhild A. Ruhnke.

Das Treffen begann mit einer Führung zu modern interpretierten Schauanlagen (T. Meyer) und denkmalpflegerisch wiederhergestellten Bereichen im Botanischen Garten Dahlem (T. Laute/Bot. Gart., B. Bergande, K. Lingenauber). Veranstaltungsort für das anschließende dichte Vortragsprogramm war die ehemalige Lennésche Königliche Gärtnerlehranstalt – ab 1903 in Dahlem ansässig – in der heute noch das Fachgebiet Pflanzenverwendung der TU Berlin residiert.

Prof. Dr. Norbert Kühn war Gastgeber im historischen Hörsaal und zur Kaffeepause im lauschigen Garten der Direktorenvilla. In seinen Beiträgen ging er auf die Bedeutung der Lehranstalt ein und thematisierte Willy Lange und seine Gartengestaltung nach Naturphysiognomien.

Dr. Alexandra Musiolek gab einen Einblick in die Pflanzenverwendung im frühen 20. Jahrhundert. Jan van Merriënboer stellte die Entwicklungen im holländischen Nachbarland anhand von drei niederländischen Planern des frühen 20. Jahrhunderts vor. Steffi Kiebacks Beitrag erläuterte die Herleitung der Neubepflanzung sowie die Erhaltungspflege des von Erwin Barth geplanten Mierendorffplatzes.

Der Vortrag von Klaus Lingenauber zur Wiederherstellung der Schauanlagen an der ehemaligen Lehranstalt war die geeignete Überleitung zur Besichtigung (Führung H. Teske).

Der folgende Exkursionstag war den privaten Villen- und Landhausgärten auf beiden Seiten der Havel gewidmet: in Kladow der Garten Villa Oeding von H. Wiepking-Jürgensmann (H. Teske) und der Landhausgarten Dr. Fraenkel von E. Barth (G. Heise. K. Burkhardt, K. Lingenauber). In Wannsee führte uns der Gärtner S. Lieberenz durch den Garten der Liebermannvilla.

Am letzten Tag stand der Privatgarten von Karl Foerster in Potsdam-Bornim im Fokus. (F. Merk, Gartendenkmalpfleger der Stadt Potsdam).

Reinhild Amiyo Ruhnke, Bettina Bergande, Arbeitsgruppe Historische Pflanzenverwendung

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